Welche Rolle MicroMarkets am Arbeitsplatz der Zukunft spielen

Globaler Wettbewerb, Digitalisierung und flexible Zeitmodelle verändern die Arbeitswelt grundlegend. Unternehmen reagieren zunehmend darauf und entwickeln moderne Bürokonzepte, die den Bedürfnissen ihrer Mitarbeiter besser gerecht werden. Auch MicroMarkets spielen dabei eine entscheidende Rolle. Wir erklären den Trend und zeigen, wie MicroMarkets die Mitarbeiterzufriedenheit deutlich verbessern.

 

Was ist eigentlich ein MicroMarket?

Vorreiter in puncto moderner Arbeitsplatzgestaltung sind die USA. Konzerne wie Google, Apple und Netflix entwickeln neue Modelle, aber auch agile Start-ups kümmern sich um Bürokonzepte der Zukunft. Ein Trend wird dabei deutlich: MicroMarkets. Aus attraktiven Regalen und Kühlelementen bedienen sich die Mitarbeiter selbst mit gesunden, hochwertigen Sandwiches, Müslis, Suppen und Salaten. Auch Smoothies, Softdrinks und Kaffeevarianten stehen zur Auswahl – rund um die Uhr und zu fairen Preisen. MicroMarkets sind also kleine, unternehmensinterne Self-Service-Supermärkte.

 

Gesunde Mitarbeiter sind zufriedene Mitarbeiter

Mit MicroMarkets reagieren Unternehmen auf Herausforderungen bei der Verpflegung ihrer Mitarbeiter: Die Auswahl und das Ambiente der Kantine sind für manche Menschen wenig attraktiv. Für Unternehmen ist die Einrichtung einer Betriebskantine zudem mit hohen Kosten verbunden. Ausserdem bietet sie in der Regel nur zu bestimmten Zeiten Verpflegung an. Wem zwischen zwei Meetings nur Zeit für einen kleinen Snack bleibt, der geht mitunter leer aus – oder muss auf das begrenzte Angebot kleinerer Automaten zurückgreifen.

In Zeiten steigender Arbeitsbelastung wächst bei vielen Menschen zudem der Wunsch, gesund und leistungsfähig zu bleiben. Hochwertige Verpflegung ist dabei ein wichtiger Baustein. Unternehmen sind hier nicht nur in der Verantwortung, sondern profitieren auch selbst von Massnahmen zur Gesundheitsförderung: Schliesslich hängen Mitarbeiterzufriedenheit und -produktivität auch von der Verpflegung ab, die ihnen ihr Arbeitgeber bietet. Unternehmen sollten hier aktiv werden und Konzepte entwickeln, die zur eigenen Firmenkultur passen. Untersuchungen haben ergeben, dass bei 40 Prozent der Unternehmen in puncto betrieblichem Gesundheitsmanagement kaum etwas passiert.   

 

Flexibler Arbeitsplatz, schneller Austausch

Nicht nur die Bedürfnisse in Bezug auf Gesundheit und Ernährung verändern sich. Auch die Gestaltung des Arbeitsplatzes selbst gerät zunehmend in den Blick. Unternehmen aus dem Silicon Valley erproben zum Beispiel das sogenannte Desk Sharing: Mitarbeiter haben dabei keinen festen Arbeitsplatz. Stattdessen arbeiten Führungskräfte wie Angestellte in einem Grossraumbüro – und zwar im Grunde jeder dort, wo er am Morgen einen Platz findet. Persönliche Unterlagen bewahren die Arbeitnehmer in Rollcontainern auf. Die Idee: Teams finden sich automatisch zusammen, und weil es keine Zwischenwände gibt, kommen sie leichter ins Gespräch. Das macht viele zeitraubende und oft unproduktive Meetings überflüssig, weil sich Informationen schnell austauschen lassen.

Ob sich solche Modelle als Arbeitsplatz der Zukunft durchsetzen, ist unklar. Ein Grossteil der Arbeitnehmer wünscht sich nach wie vor einen eigenen Schreibtisch, den sie zu einem gewissen Grad individuell gestalten können. Denkbar sind daher agile Kombinationen aus festem und flexiblem Arbeitsplatz. In der „Brody Work Lounge“ arbeiten die Menschen beispielsweise an von drei Wänden umgebenen, schwenkbaren Tischen. Eine Leuchte zeigt den Kollegen an, dass sie gerade konzentriert und ungestört arbeiten möchten. Mit solchen Modellen lässt sich zwischen beidem wechseln: Mal steht Teamarbeit mit hohem Austausch im Vordergrund, mal Phasen konzentrierter Einzelarbeit. Auch diese Flexibilität können MicroMarkets unterstützen: Teams können dort in lockerer Atmosphäre ihre Projekte besprechen und genau dann Pausen einlegen, wenn sie sie benötigen – nicht nach festgelegten Zeiten. 

 

Förderung von Eigenverantwortlichkeit als Führungsaufgabe

Eine flexible Arbeitskultur sollte jedoch nicht aufs Mobiliar beschränkt bleiben. Am Arbeitsplatz der Zukunft ist auch eine andere Haltung erforderlich – und dies ist häufig eine Frage der Führungskultur. So zeichnet sich ein moderner Führungsstil durch Vertrauen und Ermutigung zu Eigenverantwortlichkeit aus, weniger durch starre Vorgaben und viel Kontrolle. Denn zunehmend werden Arbeitnehmer nicht nur mitbestimmen wollen, wo, sondern auch wann sie arbeiten. Gehaltsmodelle werden dann weniger von den tatsächlich geleisteten Arbeitsstunden abhängen, sondern stärker von konkreten Leistungen und Erfolgen.

 

Mitarbeiterzufriedenheit fördert Innovation

Um wettbewerbsfähig zu bleiben, sollten Unternehmen schon heute nach Modellen und Konzepten suchen, mit denen sie die steigende Flexibilisierung der Arbeitswelt für sich nutzen können. Empfehlenswert ist es, die Mitarbeiter frühzeitig in solche Prozesse einzubinden und aus ihren Anregungen zu schöpfen. Denn oft entwickeln sie selbst die besten Ideen für ihr Arbeitsumfeld. Dies gelingt allerdings nur, wenn sie sich wertgeschätzt fühlen und sich mit ihrem Arbeitgeber identifizieren – kurz: wenn sie zufrieden sind.

Gesunde Ernährung zu fairen Preisen trägt dazu entscheidend bei. Mit attraktiver Gestaltung der Verpflegungseinrichtungen schaffen Unternehmen zudem ein Ambiente, in dem Menschen gerne arbeiten – und dadurch ihr volles Potenzial entfalten können. Wir informieren Sie gerne darüber, wie Sie mit MicroMarkets die Zufriedenheit Ihrer Mitarbeiter langfristig steigern. Kontaktieren Sie uns jederzeit!

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